Curriculum Vitae

guggenmos_bwWillibald Guggenmos wurde 1957 in Friedberg/Bayern geboren. Seine erste feste Anstellung als Organist erhielt er bereits im Alter von 10 Jahren. Das musikalische Studium absolvierte er an den Hochschulen für Musik in Augsburg und München (Konzertdiplome in Klavier, Orgel, Meisterklassendiplom, Kirchenmusik A und Musikpädagogik). Von 1984 bis 2001 war er Organist an der St. Martinskirche in Wangen/Allgäu, wo er neben seiner kirchenmusikalischen Tätigkeit ein umfangreiches Musikprogramm, wie zum Beispiel die „Internationalen Orgelkonzerte an St. Martin“ mit Gastorganisten aus aller Welt und Oratorienaufführungen betreute. Im Jahre 1985 spielte er das gesamte Orgelwerk von Johann Sebastian Bach in 11 Konzerten. In den folgenden Jahren folgten Gesamtaufführungen der Werke von César Franck, Léon Boëllmann, Franz Liszt, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Wolfgang Amadeus Mozart, Johannes Brahms, Maurice Duruflé, Johann Gustav Eduard Stehle, sowie den großen Orgelwerken von Max Reger, Marcel Dupré und Olivier Messiaen.

Von 2001-2004 war er als Kirchenmusiker und Organist am Dom „Zu unserer lieben Frau“ in München tätig.

Seit 2004 ist Willibald Guggenmos Domorganist an der Kathedrale in St. Gallen (Schweiz). Neben seinen liturgischen Verpflichtungen ist er dort künstlerischer Leiter der „Internationalen Domorgelkonzerte“ und Dozent für Orgelspiel an der Musikakademie.

Als Organist konzertierte Willibald Guggenmos in nahezu allen Ländern Europas, in Island, Russland, USA, Südamerika, Kanada, Fernost, Australien, Neuseeland, China und den Westindischen Inseln. Hinzu kamen Gastspiele in den großen Konzertsälen wie Sydney-Town Hall, Liverpool-St. Georges Hall, Philharmonie-Essen, Konzerthaus-Dortmund, Stadthalle-Görlitz, Philharmonie-München, Philharmonie-St. Petersburg, Wanamakers-Philadelphia, Wellington-Townhall (Neuseeland) und Hong Kong-Cultural Center. Er gastierte in den Kathedralen von London (St. Paul’s), Paris (Notre Dame), St. Albans, Frauenkirche Dresden, Hamburg, Trondheim, Como, Bordeaux, León, Bratislava, Sevilla, Kopenhagen, Uppsala, Lausanne, Grossmünster Zürich, Salamanca, Haarlem, Brüssel, Messina, Zagreb, Antwerpen, New York, Neapel, Palma de Mallorca, Köln, Freiburg, Warschau, Buenos Aires, Riga, Aosta, San Francisco, Ottawa, Sydney, Nassau-Bahamas, Barbados, Melbourne und Reykjavik und wurde wiederholt zu Festivals nach Deutschland (Europäische Wochen – Passau), Spanien (San Sebastian – Quincena Musical), Österreich (Brucknerfest Linz), Finnland und Kanada (St. Joseph’s Oratoire Montreal) eingeladen.

Die Presse bescheinigt ihm „überragende Technik und hinreißende Musikalität“ (Bernhard Holland, Chefkritiker der „New York Times“). Zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen an bedeutenden Instrumenten (unter anderen an der Goll-Orgel der Stiftskirche Engelberg/Schweiz, Kathedrale St. Gallen/Schweiz, der Cavaille-Coll Orgel in Azcoitia/Spanien und der legendären William Hill Orgel der Townhall Sydney/Australien) dokumentieren sein breit gefächertes Repertoire.

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